Mit Kinderaugen sehen

Mitte Januar diesen Jahres habe ich einen Artikel von Rachel Macy Stafford (hier ihr englischsprachiger Blog) in der deutschen Online-Ausgabe von The Huffington Post gelesen. Er hieß „Was Sie wissen sollten, bevor Sie Kinder anschreien“. Wer mich kennt – mein Gemüt ist eher ausgeglichen, aber auch ich war peinlich berührt schon beim Lesen der Überschrift. Es gibt Tage, da ist man als Mami, als Eltern an der Lastgrenzen – da ist irgendwas, was von den Kindern kommt oder nicht kommt, das berühmte Zünglein an der Waage und der Ton wird lauter. Obwohl man eigentlich weiß, die Kinder können nichts dafür; obwohl man weiß, das sind gerade die ganz falschen, denen man gegenüber tendenziell ungehalten wird; obwohl man das so nie vermutet hat von sich selbst; obwohl man als Eltern immer geduldig, ausgeglichen und gerecht sein wollte; obwohl man sich sofort schämt und sich entschuldigt und allen Beteiligten das Prozedere hätte ersparen können..

Nun gibt es einen neuen Artikel der Autorin in besagter Online-Ausgabe der Huffington Post: „Der Tag, an dem ich aufhörte >> Beeil dich!“ zu sagen„. Auch ein Treffer mitten ins Herz und ins Gewissen, oder? Da höre ich mich gleich selbst, wie ich bereits früh damit anfange zu drängeln: ein bisschen schneller bitte … muss das jetzt noch sein, wir sind schon spät dran… Natürlich gibt es terminliche Zwänge. Mein kleines Kind muss kurz nach 6.30 Uhr im Kindergarten sein, damit ich um 7 Uhr pünktlich meine Arbeit beginnen kann. Da hilft alles nichts. Aber ich denke, man söllte sich öfters daran erinnern, dass es auch Momente zum Bummeln gibt – Bummeln in den Tag hinein (Wochenenden, Urlaubs- und Ferienzeit, Feiertage), Bummeln durch den Tag mit Zeit zum Staunen und Innehaltenm, Bummeln um Pausen einzulegen in all der Hektik und um wieder etwas entdecken zu können, was man bei all der Rennerei nur übersehen würde.

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Das kann man sich von kleinen Kindern ruhig einmal abschauen – auch wenn wir Erwachsenen uns wohl immer wieder daran erinnern müssen, denn unser Modus steht zu oft auf „Machen“ und „Tun“, und das ist immer mit Druck und Eile verbunden.

In diesem Zusammenhang – nie hätte ich gedacht, dass man aus 2 cm Neuschnee Schneemänner bauen kann. Dass das wohl möglich ist, hat das kleine Bienchen mit seinen besonderen Augen viel besser erkannt:

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Eine Winter-Zauber-Feen-Welt hat mein kleines Mädchen so erschaffen. Danach ließ sie den Tag gemütlich bei einem Kakao und Fußbad ausklingen. Wenn mnan bewusst hinschaut, sind das Gaben der Kinder besonders und Besonderes zu sehen und Zeiten bzw. Momente zu genießen.

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In diesem Sinne allen eine schöne bewusste Zeit – lasst uns ein Stück weit wieder Kind sein und uns von den Kindern zeigen, wie schön die Welt eigentlich ist 🙂

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2 Kommentare zu “Mit Kinderaugen sehen

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