Der Herbst ist da!

Der Herbst ist da!

Selbst genähte Kleidung für kleine Weltenentdecker im Herbst – das ist heute mein Thema 🙂

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Warm, aber nicht zu warm (da muss noch Luft nach oben bleiben – für den Winter), und bewegen können muss sich der Kleine auch. Nun sind die Beinchen und alle Sinne fit fürs Laufen, Rennen, sich Hinhocken und wieder starten – also soll die Kleidung dies nicht behindern. Vom Steinchen zum Stöckchen und zum nächsten Stöckchen, mal eine Schnecke anstupsen… so läuft man mit einem Kleinkind (erfahrene Eltern wissen, was ich meine ;-))

Favorit Nr. 1 ist dieser Softshellanzug nach dem Schnitt „Draußen-Kind“ von Lotte & Ludwig.

Was ich ergänzt habe, sind Klettstreifen an Ärmchen und Beinchen. Und anders gemacht hab ich die Leiste – die ist bei mir innen.

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Mama hoch drei

In den letzten Wochen bin ich fast nichts so oft gefragt worden, wie „War das geplant?“ Die Rede ist von dem kleinen Wesen in meinem Bauch, dessen Wölbung man inzwischen sieht. Ein Luftballon, den man zum dritten Mal aufbläst, gibt wirklich leichter nach 🙂

Ich kann nicht direkt sagen, dass ich jemandem diese Frage übel genommen habe. Zumal es keinen Grund gibt, eine private Entscheidung öffentlich zu rechtfertigen. Was mich mehr beschäftigt, ist: Wie exotisch ist es, sich drei Kinder zu wünschen – in den Augen anderer? Wie viele haben ernsthaft vermutet, unser 3. Wunschkind ist ein „Unfall“? Und wie viele haben noch ernsthafter geglaubt, ich würde – auch wenn es so gewesen wäre – von einem „Unfall“ sprechen?!

Statistisch gesehen bringt eine deutsche Frau 1,4 Kinder zur Welt. Im Klartext bedeutet dies, dass die Einkind- oder Zweikindfamilie (alleinerziehende Eltern eingeschlossen) mit 85% die häufigste Konstellation darstellt, die Aufteilung nach einem Kind oder zwei Kinder hält sich seit ca. 2 Jahren in etwa die Waage, tendenziell geht es laut Statistischem Bundesamt eher in Richtung „ein Kind“. Genauso, wie bewusst Kinderlose zuweilen argwöhnisch beäugt werden, habe ich das Gefühl, dass in unserer Gesellschaft der Eindruck dominiert, alles über zwei Kindern kann nicht wirklich gewollt sein. Warum ist das so? Denken viele, ein drittes Kind wird uns wirtschaftlich in den Ruin treiben? Vermuten sie, wir werden uns gar nicht mehr richtig um jedes Kind kümmern können? Erwarten sie, dass wir selbst auf der Strecke bleiben?

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